Quelle: LIST Gruppe

Die Ruhe selbst.

Interview mit Baustellenleiter Frank Aßmus.

Frank Aßmus ist Baustellenleiter bei LIST Bau in Hamburg und hat schon einiges an Baustellenerfahrung vorzuweisen. Wir haben mit ihm über sein erstes Projekt, Gelerntes und Tipps gesprochen.

Was war die allererste Baustelle deiner Karriere?
F. A.: „Meine allererste Baustelle war in demselben Ort, wie die Baustelle, auf der ich jetzt für LIST Bau arbeite: in Langenhagen. Die Entfernung vom jetzigen Logistikprojekt zum damaligen Baustelle beträgt ca. zwei Kilometer. Bei dem Projekt handelte es sich um ein Wohnungsbauprojekt mit 136 Eigentumswohnungen, unterteilt in mehrere Blöcke. Zu dem Zeitpunkt war ich 23 Jahre alt und als Werkpolier unterwegs – also der Unterpolier vom Oberpolier. In dieser Position wurde ich damals ganz schön getriezt.“ (lacht)

Was hast du dort gelernt?
F. A.: „Da habe ich gelernt, mit Menschen umzugehen, eine eigene Persönlichkeit zu werden und mich selbst zu organisieren. Ich war früher total chaotisch, muss ich ehrlich sagen. Außerdem hat mir das geholfen, Struktur in mein Leben zu bringen.“

Was würdest du als hilfreichen Tipp weitergeben?
F. A.: „Aus meiner persönlichen Erfahrung kann ich weitergeben, sich nicht so schnell aufzuregen. Warum? Es kochen alle nur mit Wasser. Seid ihr wütend, bleibt ruhig, geht raus und denkt darüber nach, was der oder die andere gesagt hat. Danach kommt ihr wieder rein und sagt ruhig, was ihr zu der Sache denkt. Fahrt nicht gleich aus der Haut, wie ich es früher mal gemacht habe. Ich war gestresst, habe viele große Baustellen begleitet. Das verletzt viele Menschen, privat und beruflich. Ich sage immer: Chillt einfach!“